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Spitzenspiel der vierten Mannschaft gegen Ostrau II

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Meine letzten persönlichen Erlebnisse von Spielen der SG Eisdorf bargen nicht soviel Spannungspotential, wie das Spiel der vierten Mannschaft gegen die zweite Vertretung der LSG Ostrau am Freitagabend. Alle Spieler beider Mannschaften und die anwesenden Zuschauer verfolgten gespannt das letzte Duell der Begegnung zwischen Holger Wohlrab und Norbert Tausch. Oftmals ist es so, dass diese letzte Begegnung nur noch statistischen Wert hat, damit man auf die 15 Gesamtpunkte kommt, die das Spielende bedeuten, weil die führende Mannschaft, entweder den Sieg bereits vorher sichergestellt hat oder im negativen Fall keine Chance mehr auf einen Sieg oder ein Unentschieden besitzt. Die handelnden Akteure tun dann nur noch etwas für ihr persönliches Ego, unbeachtet von den anderen aktiven Spielern.

Anders heute. Eisdorf IV führte mit 8:6 Punkten und ein Ostrauer Erfolg im letzten Spiel hätte der gegnerischen Mannschaft das Recht eingeräumt Eisdorf zu einem Entscheidungsdoppel zu fordern, was im Gewinnfall für Ostrau eine Punkteteilung von 8:8 entsprochen hätte.

Es war mucksmäuschenstill in der Langenbogener Mehrzweckhalle, die nur von den Beifallskundgebungen beider Mannschaften in den Fällen, wo gepunktet werden konnte, unterbrochen wurde.

Und es war auch echt spannend. Konnte Holger Wohlrab den ersten Satz doch relativ deutlich mit 11:7 gewinnen, sah es genau danach auch im zweiten Satz aus. 8:3 und sogar eine 9:4- Führung konnte Holger erspielen, ließ seinen Gegner aber dennoch zum 10:10 ausgleichen, um dann durch einen Fehler von Tausch zum 12:11 zu profitieren, dem er einen gekonnten Angriffszug folgen ließ, der das 13:11 bedeutete. Nun warteten Alle nur noch auf den 3. Gewinnsatz, der aber leider noch nicht im 3. Satz erspielt wurde, weil Tausch, der in diesem Satz immer in Führung lag, diesen Vorteil auch bis zum Satzende verteidigen konnte. Aber im vierten Satz erwies sich der Eisdorfer als der eindeutig Bessere, obwohl sein Gegner alles versucht hatte dies zu vereiteln.

Eisdorf IV-Ostrau II

Der 9:6-Erfolg war unter Dach und Fach.

Das Standardergebnis von 10:5 konnte zwar nicht erreicht werden, aber das 9:6 bedeutete ebenso den Sieg gegen stark spielende Ostrauer.

Was war vorher passiert.

Das gefühlt meistgesprochene Wort in den 15 Begegnungen von Ostrauer Seite war "Entschuldigung", denn das Glück durch Netz- und Kantenbälle zu punkten, lag eindeutig nicht auf der Seite der Gastgeber.

Was dennoch den Eisdorfer Erfolg maßgeblich möglich gemacht hatte, war ein bärenstarkes oberes Paarkreuz.

Vier Punkte dort, sind so selbstverständlich nicht und man spielte immerhin gegen den Verfolger in der Tabelle, der dort auf Platz drei geführt wird. Waren die beiden Siege im ersten Teil der Einzelspiele mit jeweils 3:1 noch recht deutlich zeigten Manfred Berndt und Marie Neuholz im zweiten Teil ihre besonderen Stärken. Beide führten bereits mit 2:0 nach Sätzen gegen Marian Raschke und Stefan Basus und in beiden Fällen drohte eine 0:3-Niederlage, denn in beiden Begegnungen ging es sehr eng zu. Stefan Basus lag 6:8 zurück und machte dann unglaubliche fünf Punkte in Folge und der Satzgewinn war seiner mit 11:8. Marian Raschke konnte diesen wichtigen dritten Satz mit 14:12 gewinnen. Der Anfang war gemacht. Beide konnten dann durch sichere Erfolge im vierten Satz die Entscheidung verschieben. Während Basus im fünften Satz dann klar der Chef im Ring war, drohte bei Raschke die Kraft nicht auszureichen. Alles Kämpfertum vorher schien beim Stand von 5:9 umsonst gewesen zu sein, aber ähnlich, wie sein Mannschaftskamerad im dritten Satz, machte Marian jetzt fünf Punkte in Folge und führte mit 10:9. Das zwischenzeitliche 10:10 tat nicht mehr weh, da er Berndt den Sieg mit 12:10 noch entreissen konnte.

Fast hätte es im unteren Paarkreuz auch vier Punkte gegeben, aber Stefan Seemann musste die Erfahrung machen, die Manfred Berndt und Marie Neuholz auf Ostrauer Seite hatten erfahren müssen, denn auch er konnte eine 2:0-Satzführung nicht zum Sieg nutzen.

Ein Punkt konnte Dirk Butterling, in einem 5-Satz-Krimi, gegen Hartmut Rönnicke erkämpfen und ein Punkt kam aus den Doppelspielen hinzu, den Marian Raschke und Lutz Germo erreichen konnten.

Daran ist auch ersichtlich, dass Eisdorf IV relativ suboptimal, mit nur einem Zähler aus den Doppelspielen, in die Einzel startete, wo unsere beiden Stefans eine 2:0-Führung verspielten und wo Dirk Butterling und Holger Wohlrab erlebten, wie es sich anfühlt das erste Mal gemeinsam zu verlieren.

Eisdorf IV-Ostrau II

Aber, wie ich es eingangs versuchte spannend zu beschreiben, der Bessere steht nach 15 Spielen fest und für die mindestens neun notwendigen Punkte zu sorgen, dafür hat jede Mannschaft sechs Akteure zur Verfügung. Das ist in diesem Spiel super aufgegangen und da, wo ein erhoffter Punkt nicht kam, sprang ein Anderer aus der Mannschaft in die Bresche.

Herzlichen Glückwunsch