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Gegen Post Halle III hätte man nicht verlieren müssen

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Zwei jeweils super herausgespielte Siege von Niclas Junold und Steffen Pietzsch waren einfach zu wenig, um die Gastmannschaft von Post TSV Halle III auch nur annähernd in Gefahr bringen zu können.

Dabei hatte man ja positive Erinnerungen an diesen Gegner, denn gleich im zweiten Spiel der begonnenen Saison war die Mannschaft in der Halle von Post mit 9:6 siegreich.

Leider war gestern von dieser Bereitschaft, auch diesmal wieder als Sieger die eigene Halle verlassen zu können, anfangs nichts zu merken. Zu überlegen waren die Post-Spieler, die zu Beginn alle drei Doppel für sich entscheiden konnten.

Als der aus der 2. Mannschaft in die "Dritte" gewechselte Wolfgang Meyer gegen Sascha Ludolf mit 1:3 unterlag und auch Erik Wünschmann, nach 5 Sätzen, gegen Maximilian Milzsch den Kürzeren zog, stand es bereits aussichtslos 0:5 aus Sicht von Eisdorf. Dabei war der Start von Beiden gar nicht so schlecht. Wolfgang Meyer hatte den ersten Satz knapp mit 9:11 abgeben müssen, beeindruckte aber im zweiten Satz, wie er um den Satzpunkt kämpfte. Eigentlich lag er ständig zurück, schaffte es aber Ludolf über ein 10:10 zu mehr Fehlern zu zwingen und konnte schließlich mit 12:10 selbst triumphieren. Leider ließ sich diese Spielentwicklung nicht kopieren, denn der dritte Satz ging dann völlig an ihm vorbei. Im vierten Satz, der dann zum Entscheidenden für Ludolf wurde, gab es fast eine Kopie vom zweiten Satz. Auch hier lag Meyer ständig nach Punkten hinten, schaffte es aber immer wieder den Anschluss herzustellen und führte plötzlich selbst mit 10:9.

Eisdorf III-Post Halle III

Aber dann kam sie wieder die falsche Entscheidung, den Ball mit der Rückhand als Schuß auf des Gegners Tisch zu platzieren, eine Strategie, die an diesem Nachmittag nur einige wenige Mal funktionierte. Leider zu wenig, um damit ein Spiel gewinnen zu können. Zugegeben, dass ist die Art von Wolfgang Meyer zu spielen und gegen Gegner aus dem oberen Paarkreuz kann man nicht nur defensiv auftreten, aber einen Versuch wäre es allemal wert gewesen. Für den Abteilungschef spricht allerdings jedoch, dass er seine Mannschaft nicht im Stich ließ, denn, aufgrund seiner Erkältung, war es fast unmöglich, gegen die Mannschaft von Post, zu punkten.

Erik Wünschmann gewann sicher mit 11:7 den ersten Satz gegen Maximilian Milzsch, bevor ihm im zweiten Satz jede spielerische Sicherheit abhanden kam. Dieses Szenario wiederholte sich im 3. und 4. Satz, der "Dritte" wieder eine Sache für Erik und der "Vierte" war wieder alles andere als ausgeglichen. Dazu kam, dass er viel Pech mit Kantenbällen hatte, aber Milzsch ist auch nicht irgendwer, nicht von ungefähr findet man ihn auf Platz drei der Topbilanz in der Bezirksklasse von Halle und dem Saalekreis.

Dann kam der erste große Auftritt von Niclas Junold. Christian Wyrembek vermochte Niclas nur einmal, im 3. Satz, in seiner Zielstrebigkeit aufzuhalten. Im vierten Satz wackelte er zwar anfangs kurzzeitig, musste seinen Gegner auf 6:1 davon ziehen lassen, wie er dann aber kämpfte, einfach bravourös. Über den Zwischenstand von 4:9 kam Niclas zum 7:9, als Post Halle eine Auszeit anmeldete. Aber Niclas ließ sich auch dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen. Er punktete weiter und gewann mit 11:9. Der 1. Punkt in schier aussichtsloser Situation war eingefahren.

Eisdorf III-Post Halle III

Am anderen Tisch sah es danach aus, dass es der zweite Punkt für Eisdorf werden könnte, denn Andre Eickner war der eindeutig bessere Mann im Spiel gegen Sebastian Müller, dennoch musste er den ersten Satz unglücklich abgeben. Im zweiten Satz brillierte Andre und spielte Müller mit 11:4 fast an die Wand. Einen sehr guten Start im dritten Satz konnte der Eisdorfer Kapitän dann aber nur bis Mitte des Satzes ausgeglichen halten. Zum Ende hin hatte Müller die besseren Karten und profitierte zum Satzende von einem Kantenball zum 11:7.

Eisdorf III-Post Halle III

Im vierten Satz das umgekehrte Bild. Andre Eickner startete schlecht, konnte aber seinerseits die Oberhand gewinnen und gestaltete mit seinem Satzerfolg das Duell wieder offen. Im fünften und entscheidenden Satz nahm Eisdorf beim Stand von 7:9 eine Auszeit und schien damit Erfolg zu haben. 10:9 stand es und Andre hatte Matchball, setzte seinen Angriffsball aber über den Tisch des Gegners und brachte dadurch Müller wieder in das Spiel, dass der dann auch noch mit 13:11 gewinnen konnte.

Das war möglicherweise der entscheidende Zeitpunkt, der noch einmal eine Chance für Eisdorf hätte bedeuten können.

Dies wird noch deutlicher, da unmittelbar danach Steffen Pietzsch, wie eingangs schon vermerkt, siegen konnte. Nico Elste konnte dabei auch nur einen Satz unserem "Pietzscher" abnehmen. So stand es jetzt 2:7 an Stelle von 3:5.

Eisdorf III-Post Halle III

Dirk Butterling, der für Andreas Iwen gegen die Post in der Mannschaft stand, konnte ein kleines Erfolgserlebnis gegen Andreas Werner feiern.

Eisdorf III-Post Halle III

Während sein Gegner ihm, beim stand von 4:6 im ersten Satz keinen weiteren Zähler gönnte, stellte Dirk sein Spiel etwas um und siehe da, Werner sah überhaupt keinen Stich mehr und lag 0:9 gegen Dirk zurück und musste diesen Satz dann auch mit 11:3 abgeben. Auch im 3. Satz standen die Chancen für Dirk Butterling nicht schlecht, aber Werner kam mit seinem jetzt absolut passiven Spiel zum 11:9-Erfolg. Im vierten Satz wurde es dann eine klare Angelegenheit für den Mann von Post Halle.

Im zweiten Durchgang gab es die zwei weiteren Punkte von Niclas Junold und Steffen Pietzsch, währen Erik Wünschmann seine großartige Aufholjagd, nach einem 0:2-Rückstand, bis zum 8:8 im fünften Durchgang anhielt, dann aber doch noch den Erfolg für Sascha Ludolf brachte.

Eisdorf III-Post Halle III

Bei Andre Eickner fast das gleiche Bild, aber nur bis in den vierten Satz. Auch 0:2 gegen Christian Wyrembek zurück liegend, gewann er den 3. Satz selbst und führte im "Vierten" mit 6:4. Leider war dann das auch alles auf der Habenseite, denn sein Gegner gewann mit 11:6. Lautstark hörte man Andre, nach jedem mißglückten eigenen Schlag mit sich selbst hadern.

Im letzten Spiel tat mir dann Dirk Butterling ein wenig leid, denn er hätte den Sieg verdient gehabt. Als Nico Elste den 1. Satz gegen ihn mit 11:8 gewonnen hatte, fühlte der sich offensichtlich etwas zu sicher, denn dann kamen zwei ganz starke Sätze von Dirk, wo Elste keinerlei Chance hatte und mit 5:11 und 6:11 unterlag. Im letzten Durchgang wieder ein starker Auftritt des Eisdorfers. Bei 5:2 wurden die Seiten gewechselt und über ein 5:5 konnte Dirk wieder mit 10:7 in Führung gehen. Aber gleich 3 Matchbälle konnte er nicht verwandeln. Beim Stand von 11:10 gab es noch einmal die Chance, die wieder ungenutzt blieb. Dann erbarmte sich Elste und beendete das Spiel mit einem 13:11.

Obwohl die dritte Mannschaft gegen Post Halle III mit 4:11 unterlag, habe ich diese ausführliche Schilderung gewählt, weil die Mannschaft selbst ihre Möglichkeiten, wenigstens für eine Punkteteilung hatte.

Das war nun die zweite bittere Niederlage in Folge, noch dazu, wo Hohenthurm, nach dem Sieg gegen Eisdorf, nun ein weiteres Mal in Nauendorf erfolgreich war und nun punktgleich mit der 3. Mannschaft ist.

Langsam müssen Punkte her.