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Zweite Mannschaft macht TTC Zeitz zum Herbstmeister

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Ich muss erstmal Morgen Verbindung zum TTC Zeitz aufnehmen, wegen der Geschenke, die für die SG

Eisdorf fällig sind.

 

Nein Spaß beiseite.

Die zweite Mannschaft der SG Eisdorf lieferte ein sensationelles Spiel am Samstag, dem 03. Dezember gegen die zweite Mannschaft des TTC Halle. die  bis dahin die Tabelle in der Bezirksliga Halle / Saalekreis / Burgenland anführte.

Mir wird langsam schwindelig, wenn ich mir die letzten Ergebnisse der zweiten Mannschaft ansehe. Bis vor Beginn des Spitzenspiels gegen Halle waren das vier Siege in Folge und nun der TTC.

Spaßeshalber hatte ich im letzten Bericht geschrieben, man solle niemals nie sagen und das ein möglicher Sieg von Eisdorf für eine ganz entspannte Weihnachtsfeier am Abend sorgen könnte. Persönlich glaubte ich im Vorfeld aber überhaupt nicht daran, denn ich hatte beide Begegnungen der zweiten Mannschaft, die es bisher gab, persönlich besucht, wenn sie auf Möbes, Burgemeister, Schmidt, Falkner Fricke und damals noch Paulick trafen. Aber zu unterschiedlich waren die Vorzeichen beider Mannschaften. Die zweite Mannschaft des TTC, die seit 2009 eine feste Größe in dieser Bezirksliga ist und die sich bis 2012 sogar noch mit der ersten Mannschaft von Eisdorf auseinander setzen musste, hatte zweimal gesiegt, im März dieses Jahres in Teutschenthal, sage und schreibe mit 13:2 und im Oktober in eigener Halle mit 10:5 und das obwohl dort noch ein Christoph Reichert zur Mannschaft gehörte.

Eigentlich begannen die Doppelspiele, wie es zu erwarten war und die beiden Ersten endeten nahezu zeitgleich mit 3:0.

Steffen Richter und Wolfgang Meyer waren bemüht sich gegen die erwartete Niederlage zu stemmen, liefen aber in den ersten beiden Sätzen ständig einem Rückstand hinterher. Mitte des 3. Satzes hatten sie eigentlich gut gegen Carlos Möbes und Holm Falkner in ihr Spiel gefunden, konnten im Satz sogar in Führung gehen, aber drei Netzbälle und zwei eigene Fehler bedeuteten mit einem 9:11 das Spielende.

Ganz anders das zweite 3:0.

Bis auf den Start im 1. Durchgang beherrschten Jens Rühlemann und Jan Spychala ihre Gegner Guido Burgemeister und Maximilian Franke. Sie zeigten ein starkes und überlegtes Spiel und waren in der Lage immer in kritischen Situationen eine Schippe aufzulegen.

Dann kam das 1. Spiel, wo man als Zuschauer und davon hatten zahlreiche den Weg in die Teutschenthaler Sporthalle gefunden hatten, regelrecht mitleiden musste.

Heiko Hollik und Pascal Steinhäuser trafen auf Matthias Schmidt und Andreas Fricke.

Eisdorf II-TTC II

Vier Sätze reichten nicht aus, um in diesem völlig gleichwertigen Kampf einen Sieger zu küren Heiko und Pascal erwischten den besseren Start im 5. Durchgang und konnten mit einer 5:2-Führung die Seiten wechseln. Eine von Halle genommene Auszeit und ein Kantenball bei Eisdorf bescherten dem TTC den Ausgleich zum 7:7.

Das Knistern der Spannung war regelrecht greifbar. Eine weitere 2-Punkteführung zum 9:7 konnte auch noch nicht zum Sieg genutzt werden, denn Halle konnte noch einmal zum 9:9 kommen, bevor aber dann zwei weitere Punkte die glückliche Eisdorfer 11:9-Entscheidung bedeuteten.

Steffen Richter startete in sein erstes Einzelspiel, wie die Feuerwehr. Bis zum 6:4 konnte Guido Burgemeister noch mithalten, doch dann machte Steffen ernst und ließ keinen weiteren Zähler zum 11:4 mehr zu.

Eisdorf II-TTC II

Eine 8:5-Führung im 2. Satz konnte er jedoch nicht erfolgreich zu Ende bringen, denn Burgemeister kam zum Ausgleich und ein Kantenball und eine verfehlte Ballannahme von Steffen bedeuteten das 9:11.

Aber beide Folgesätze beherrschte er wieder, wie vorher und der 3:1-Erfolg war vollzogen. Eisdorf führte mit 3:1.

Am Nebentisch mühte sich der Kapitän, Jens Rühlemann, gegen Carlos Möbes, der in den ersten beiden Sätzen ganz selten mit den Aufschlägen von Möbes zu recht kam und folgerichtig mit 0:2 im Hintertreffen lag.

Eisdorf II-TTC II

Im dritten Satz mit 1:4 auch nicht gerade optimal gestartet, kämpfte Jens, so wie ich es schon sehr oft von ihm erlebt habe und mit einem Aufschlagfehler von seinem Gegner stand es 7:7. Und Jens machte weiter und führte mit 10:7. Die 0:3-Niederlage schien abgewendet, aber ein zu hastig vorgetragener Angriff, da Jens unbedingt diesen Satz zu seinen Gunsten beenden wollte und ein Netzball ließen den Hallenser wieder auf 10:9 heran kommen. Aber Jens hatte noch einen Aufschlag. Eigentlich immer seitwärts links vom Tisch machte er den Aufschlag, aber diesmal servierte er den Aufschlag überraschend von vorn und er hatte Erfolg, was man lautstark auch in der entferntesten Ecke, nach diesem Satzgewinn, vernahm. Diese Aufschlagwechsel nahm er immer wieder mal vor und hatte auch in den zwei folgenden Sätzen Erfolg, denn dieser dritte Satz hatte seinen Kampfgeist wieder belebt und hatte die Wende im Spiel eingeleitet. Sehenswert seine Punkte zum 7:7, 8:7 und 9:7, wo er hintereinander hart geschlagene Angriffe erfolgreich und unerreichbar auf dem Tisch von Möbes platzieren konnte. Ein 11:8 von ihm bedeutete die 4:1-Führung.

Und damit nicht genug. Jan Spychala brachte Eisdorf mit einem klaren und kurzem 3:0 mit 5:1 in Führung.

Hallo was war denn hier los. Hier gastierte der Spitzenreiter und der wurde bis zu diesem Zeitpunkt regelrecht vorgeführt.

Das 6:1 wurde in letzter Sekunde vereitelt, als Heiko Hollik im fünften Satz ein 5:2 zum Seitenwechsel und eine 7:3-Führung nicht zum Erfolg verwerten konnte. Eine Hallenser Auszeit zu diesem Zeitpunkt hatte ihn völlig aus seinem Spiel gebracht, so dass sein Gegner Matthias Schmidt zum 7:7 ausgleichen konnte. Beim Stand von 9:9 bedeuteten ein Netzball und ein Ball der den gegnerischen Tisch verfehlte die 9:11-Niederlage. Bereits im vierten Satz war Heiko nahe am Matchgewinn konnte aber den erforderlichen Punkt beim 11:10 und beim 12:11 nicht machen.

Trotzdem eine ganz starke Leistung von Heiko, die allerdings unglücklich endete.

Einen muss ich aber unbedingt in dieser Begegnung noch heraus heben, das ist Pascal Steinhäuser. Pascal ist in jedem Spiel hoch motiviert und konzentriert, was ganz besonders an seiner Körperspannung abzulesen ist, dennoch kam er in meiner Berichterstattung oftmals zu kurz. Bereitschaft seinerseits zum Sieg ist ihm absolut nicht abzuschreiben, aber Pascal hatte oftmals viel Pech in seinen Spielen und verlor unglücklich im 5. Satz.

Aber das war diesmal anders, denn Fortuna hatte sich gesagt, heute muss ich Pascal beistehen und das war gut so, denn Andreas Fricke machte es ihm nicht leicht und wenn man in drei Sätzen jeweils ein 10:10 überstehen muss und dennoch als 3:0-Sieger sich von der Platte verabschieden kann, hat man alles richtig gemacht.

Dann kam der zweite Einsatz von Steffen Richter und Jens Rühlemann und man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen, vier Punkte im oberen Paarkreuz gegen den Tabellenführer. Ich verneige mich vor dieser Leistung.

Aber da war großer Kampf von Nöten und das unterstreicht noch einmal besonders diese Ausnahmeleistung der Beiden, denn Carlos Möbes und Guido Burgemeister zwangen Steffen und Jens jeweils zu fünf Sätzen, wo die Eisdorfer das glücklichere Ende, gegen keine enttäuschenden Gegner, für sich hatten.

Eine Niederlage würde es nun nicht mehr geben, denn es stand 8:3 für Eisdorf.

Aber die zweite Mannschaft wollte noch mehr.

Jan Spychala zeigte dann in einem weiteren Kurzauftritt Matthias Schmidt mit 11:3, 11:6 und 11:2 die Grenzen auf.

S   I   E   G   !   !   !

Leider blieb Heiko Hollik in dieser denkwürdigen Begegnung ein Einzelerfolg verwehrt. Es kann sein, dass er sich möglicherweise vom ersten Satz gegen Maximilian Franke etwas beeinflussen ließ, der Aufschlagfehler am Fließband produzierte und durch weitere Fehler folgerichtig mit 4:11 unterlag. Aber von dieser Unsicherheit war in den folgenden drei Sätzen nichts mehr zu sehen, als Franke sicher agierte und Heiko zu vielen Fehlern zwang.

Der von mir hervorgehobene Pascal Steinhäuser zeigte auch ein sehr gutes zweites Spiel, es gab rassige Ballwechsel von beiden Seiten, die die Zuschauer zu spontanen Beifallskundgebungen animierten. Aber Holm Falkner war noch ein Stück besser als Pascal und konnte so das Ergebnis für den TTC etwas günstiger gestalten.

Die Tendenz bewegte sich in Richtung eines 9:6-Erfolges für die zweite Mannschaft, aber falsch, da war ja noch Wolfgang Meyer und der wollte es bei 5 Hallenser Punkten belassen.

Der Abteilungsleiter der SG Eisdorf musste dafür aber hart kämpfen, aber obwohl der Sieg schon fest stand, Wolle, wie er genannt wird, wollte auch mit positiven Eintrag in die Ergebnislisten Eingang finden. Mit 11:8, 12:10 und 16:14 gelang ihm dieses Vorhaben sogar in drei Sätzen.

Glückwunsch zu diesem Spielausgang und dem Tabellenplatz vier, punktgleich mit dem Zweit- und Drittplatzierten.

EISDORF-POWER!!!

Aktualisiert ( Sonntag, den 04. Dezember 2016 um 22:34 Uhr )