Anmeldung

Besucher

mod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_counter
mod_vvisit_counterHeute11
mod_vvisit_counterDiese Woche11
mod_vvisit_counterDiesen Monat11
mod_vvisit_counterLetzen Monat0

Sponsoren

Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner

Vier verlorene Doppel und trotzdem Unentschieden erreicht

E-Mail Drucken PDF

Am 12. Februar dieses Jahres war es, als die 3. Mannschaft von Traktor Teicha in Teutschenthal / Bahnhof zu Gast war und wo die 5. Mannschaft der SG Eisdorf mit ihrem Sieg von 9:6 maßgeblich verantwortlich war, dass Teicha den Aufstieg in die 1. Kreisklasse verpasste.

Heute, am Freitag-Abend nun das erneute Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der Sporthalle von Gutenberg.

Die 3. Mannschaft von Teicha kann aus einem fast schier endlosen Pool an erfahrenen und talentierten Spielern wählen, um ihre Mannschaft aufzustellen. Insgesamt 25 Namen sind dazu bei click-TT gelistet. Vier, die heute zum Einsatz kamen, spielten auch im Februar in Teutschenthal.

Aber es begann nicht so erfolgreich, wie damals. Alle drei Doppelspiele gingen verloren. Zwar gab es heute unzählige Situationen und die Masse auf Teichaer Seite, wo Sätze durch Kanten und Netzbälle entschieden wurden, dennoch muss man sagen, dass es letztlich am Unvermögen scheiterte, dass die 5. Mannschaft nicht zwei von diesen drei Doppelspielen gewinnen konnte.

Während Wolfgang Däne und Ralf Germo keine Chance auf einen Punktgewinn besaßen verpassten Rolf Schmidtchen und Frank Koeber im 2. Durchgang den Satz zu ihren Gunsten zu entscheiden. Bis zum 6:6 lagen sie immer in Führung, gaben aber dann das Heft des Handelns aus der Hand und verloren diesen Satz noch mit 11:8. Der erste und dritte Satz waren klare Angelegenheiten mit 11:5 und 11:4 für Eisdorf geworden. Der 4. Satz ging dann an Uwe Steinbach und Holger Seifert, die sich jetzt auf das Spiel von Schmidtchen und Koeber eingestellt hatten und auch im 5. Satz gewinnen konnten. Ähnlich erging es Jörg Keydel und Steffen Lepak, die zwar mit 1:3 den Kürzeren zogen, aber hier im entscheidenden vierten Satz bereits mit 9:4 in Führung gelegen hatten. Mit einfachen Fehlern bauten sie ihre Gegner, Steven Reiche und Philip Schwarz wieder auf, die auf 9:9 heran kamen und prompt noch mit 11:9 als Sieger vom Tisch gingen.

Rolf Schmidtchen gewann dann zwar den ersten Satz gegen Lorenz Nein, war aber in den folgenden Sätzen chancenlos. Bei Wolfgang Däne war es dann genau umgekehrt. Er gab den ersten Satz ab und gewann dann seinerseits die folgenden drei Abschnitte. Der erste Eisdorfer Punkt war eingefahren.

Ich war schon fast geneigt per WhatsApp unsere Tischtennis-Abteilung in Kenntnis zu setzen, dass hier in Teicha an diesem Freitag-Abend wohl nicht viel zu holen sein wird.

Bestätigt wurde das durch die vermeidbare 5-Satz-Niederlage von Frank Koeber gegen Holger Seifert, der aber so etwas von unglücklich dazu kam, wie man es selten sieht. In den beiden abgegebenen Sätzen im 1. und 3. Satz hatte er jeweils 4 Netz oder Kantenbälle gegen sich und im entscheidenden 5. Satz, wo er ständig im Hintertreffen lag, schien eine Auszeit die Wende für ihn zu bringen, die beim Stand von 6:9 angezeigt wurde. 9:10 stand es danach bis wieder ein Kantenball diesen Satz und das Spiel beendete.

1:5 stand es nun. Niemand, auch ich nicht, gab noch einen Pfifferling darauf, dass Eisdorf hier noch etwas mitnehmen könnte.

Aber plötzlich begann sie - die Eisdorfer Zeit. Ähnlich, wie am Tag zuvor die 4. Mannschaft, gelang der 5. Mannschaft Punkt um Punkt. Sicherte Ralf Germo den zweiten eigenen Punkt erst nach 5 Sätzen, kamen plötzlich überzeugende 3:0-Siege von Steffen Lepak, Jörg Keydel, Wolfgang Däne und Ralf Germo zu Stande. Es stand plötzlich 6:5. für die 5. Mannschaft.

Nicht auszudenken, hätte Rolf Schmidtchen diese Serie fortgesetzt, der auch bereits mit 2:1 geführt hatte, auf dessen Spiel sich Uwe Steinbach aber immer besser eingestellt hatte und der mit Glück und besonders aggressiven Stil im 5. Satz dafür sorgte, dass dies nicht der Tag von Rolf Schmidtchen wurde, denn dieser konnte den 5:1-Seitenwechsel und eine 7:2-Führung nicht zum punkten nutzen.

Aber es waren ja noch Eisen im Feuer bei Eisdorf. Frank Koeber und Jörg Keydel regelten das wieder in 3 Sätzen und es stand 8:6 für Eisdorf. Man würde also nicht ohne Punkte aus Gutenberg abreisen müssen. Steffen Lepak hatte es in der Hand, dass dieser Abend nun auch noch ohne Entscheidungsdoppel abgeschlossen werden würde. Er führte auch bereits 2:0 gegen Philip Schwarz, den er auch im Februar in Teutschenthal mit 3:0 besiegt hatte. 8:5 stand es im 3. Satz für ihn und in Gedanken jetzt den Sack zuzumachen schlichen sich Fehler in sein Spiel und plötzlich stand es 5:10 gegen ihn. Der Satz dehnte sich dann noch bis zum 14:15, bevor wieder ein Kantenball diesen Satz beendete.

Lepak, der jetzt mit dem Druck das letzte Spiel bestreiten zu müssen und der auf ihm lastenden Verantwortung nicht mehr zu Recht kam, gab den 4. Satz klar ab und hatte im 5. Satz nicht das Glück, was erforderlich gewesen wäre, denn nichts ist schlimmer, als den 5. Satz mit 9:11 zu verlieren.

Das bedeutete Rolf Schmidtchen und Frank Koeber mussten noch einmal ran.

Es schien eine kurze Verlängerung zu werden, denn das erfahrene Eisdorfer Duo gewann den ersten Satz mit 11:3 und auch den zweiten Satz mit 11:7. Im dritten Satz merkte man dann erste Ermüdungserscheinungen bei Schmidtchen und Koeber und man musste auch anerkennen, dass die jungen Lorenz Nein und Christopher Taut in das Spiel gefunden hatten, wo sie mit 11:9 den Satz für sich entscheiden konnten. Leider kippte an dieser Stelle das Spiel und das Entscheidungsdoppel aus Teicha wurde noch 3:2-Sieger.

Geht man vom Zwischenstand von 8:6 aus, muss man sagen, dass Unentschieden ist zu wenig, fährt man aber die Zeitleiste knapp zwei Stunden zurück, muss man sagen beim Stand von 1:5 gingen die Erwartungen auf ein Unentschieden gegen Null.

Am Ende muss man der Mannschaft ein Kompliment hinsichtlich ihres Kampfgeistes machen, der zwar nicht ganz so erfolgreich, wie bei der vierten Mannschaft wurde, aber dennoch unbedingt Erwähnung finden muss.

Gratulation dazu.