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Das Spiel der 4. Mannschaft - ein Spiegelbild der ganzen Saison

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Wenn jemand erwartet hätte, dass ausgerechnet am Freitag-Abend der Knoten platzen würde, so muss dieser als Phantast bezeichnet werden, denn es gab der Spitzenreiter der Kreisliga, Motor Hohenthurm seine Visitenkarte in der Mehrzweckhalle von Langenbogen ab. Aber im Gegensatz zu anderen Mannschaften, die angesichts ihrer aussichtslosen Situation in der Tabelle überhaupt nicht mehr antreten, stellt sich die 4. Eisdorfer Mannschaft jedem Gegner, auch wenn dafür die Aktivierung von Akteuren der fünften und sechsten Mannschaft von Nöten sind.

Es fing auch alles sehr gut an, denn Niclas Junold, der diesmal mit Lutz Germo spielte, da sein etatmäßiger Doppelpartner Steffen Berger, sich noch in Urlaub befand, gewannen mit 3:1 gegen Marco Dittmann und Manfred Kollin.

Leider kamen keine weiteren Doppelpunkte dazu, obwohl die eingesetzten Ersatzleute, Steffen Lepak und Sebastian Zimmermann, fast den Tisch als Sieger verlassen hätten. Aber zum Sieg sind drei Gewinnsätze von Nöten, den Beiden gelangen aber leider nur zwei. Eine 1:0 bzw. 2:1-Führung ließen sie sich immer wieder aus der Hand nehmen, um im fünften Satz knapp mit 10:12 den Kürzeren zu ziehen.

Davor hatten Holger Wohlrab und Ralf Germo ganz schwere Gegner mit der eingespielten Kombination, Benjamin Ratzke und Martin Krause, als Gegner. Beide belegen den 2. Platz in der Top-Bilanz der besten Doppel in der Kreisliga. Deshalb bedeutet ein Satzerfolg der Eisdorfer mehr als nur ein Achtungszeichen.

Eisdorf IV-Hohenthurm

Niclas Junold lieferte sich mit Marco Dittmann einen beherzten Kampf, den er mit zwei eigenen Satzerfolgen bis zum 2:2 immer offen halten konnte. Im fünften Satz allerbeste Voraussetzungen für den Erfolg, denn Niclas vollzog den erforderlichen Seitenwechsel mit eigenem Vorteil beim 5:2. Netz, Kannte und ein eigener Fehler bringt aber Dittmann in einen 6:5-Vorteil. Jetzt wurde es wieder ein Nervenspiel, dem Niclas aber nur bis zum 8:8 gewachsen war und sein Gegner den Satz mit 11:8 und damit das Spiel gewann.

Bei Lutz Germo reichten eineinhalb gut gespielte Sätze leider nicht gegen Benjamin Ratzke. Im ersten Satz führte er 8:5 und verlor noch mit 12:10 und im zweiten Satz reichte selbst eine 5:1-Führung nicht für mehr. Über ein 6:5 ging auch dieser Satz noch mit 7:11 an seinen Gegner. Der dritte Satz war dann für Ratzke nur noch Formsache.

Holger Wohlrab, der Mannschaftskapitän der "Vierten", auf ihn war wieder Verlass. Er holte den zweiten Punkt zum zwischenteitlichen 2:4.

Er zeigte ein sehr konzentriertes Spiel und vermochte im richtigen und entscheidenden Moment auf Angriff umzuschalten. Das zielstrebige Spiel kam im dritten Satz etwas ins Wanken, denn Holger musste einem 1:5-Rückstand hinterher laufen. Aber wie er das machte. Bis zum 10:10 war er heran und dann brachte er auch diesen Satz äüßerst nervenstark mit 15:13 nach Hause.

Leider blieb es bei den zwei Punkten und das Endergebnis fiel mit 2:13 etwas zu hoch aus.

Hervorzuheben ist noch das Engagement von Steffen Lepak, der es verdient hatte, wenigstens einmal zu einem Punkt zu kommen. Gegen Richard Gabriel, der 175 Punkte mehr im Q-TTR-Wert verfügt zeigte er einen beherzten Kampf. Im ersten Satz mit 10:5 klar in Führung liegend, wollte er mit aller Macht den einen Punkt zum Satzgewinn machen. Dabei unterliefen ihn Anfangsfehler, wo man dachte, dass er die endlich überwunden hatte. Als Gabriel dann zum 10:10 aufgeschlossen hatte, war man geneigt, auf das 10:12 zu warten, aber Steffen raufte sich noch einmal auf und gewann, nach langem Hin und Her mit 17:15.

Und er konnte, zwar knapp mit 11:9, auch den zweiten Satz gewinnen, um dann den mühsam erkämpften Vorteil wieder Satz für Satz aufzugeben und am Ende mit leeren Händen dazustehen.

Im zweiten Einsatz zeigte er gegen den erfahrenen Manfred Kollin, der mit 1469 Punkten seit Februar geführt wird, wieder großen Einsatz. Das Steffen selbst erst 1224 Punkte erspielt hat, merkte man zu keinem Zeitpunkt. Nachdem er den ersten Satz mit 11:8 gewinnen konnte und festgestellt hatte, dass hier sein Spiel, dass eigentlich immer auf Angriff eingestellt ist, nichts bringt, ging er passiver zu Werke. Aber das Warten auf Fehler des Gegners klappte dann leider auch nicht, weil Kollin einen extrem langsamen Belag auf seinem Holz gewählt hatte und sehr ballsicher war, dass dazu führte, dass die meisten ersten Fehler von Steffen Lepak produziert wurden. Einmal 7:11, dann 9:11 und schließlich ein 10:12 führten zur 1:3-Niederlage. Aber dieser Einsatz in der höheren Klasse bedeutet Erfahrung zu sammeln und wird ihm gut tun.

Aktualisiert ( Montag, den 11. April 2016 um 07:05 Uhr )