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Am Kampfgeist hat es nicht gelegen

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Wenn es einmal nicht läuft, dann läuft es nicht. So kann man das bisherige Fazit zur Saisonleistung unserer 4. Mannschaft ziehen. Dabei stehen in dieser Mannschaft Akteure, die das Tischtennisspielen beherrschen, das zeigen sie in unterschiedlichster Konstellation von Spiel zu Spiel und holen auch immer wieder stark heraus gespielte Punkte. Nur reichen die leider ganz selten für Punktgewinne für die Mannschaft insgesamt und somit muss man die Tabelle der Kreisliga bis zum letzten Platz herunter scrollen um die 4. Mannschaft der SG Eisdorf zu finden.

Und diese Zwischeneinschätzung trifft auch wieder auf das gestrige Heimspiel gegen B-W Brachstedt in der Langenbogener Mehrzweckhalle zu.

Schlechter als man in den drei Doppelspielen starten konnte, ging es nicht mehr. 0:3 gegen die eigene Mannschaft.

Wo ist sie nur hin die Lockerheit von Steffen Berger und Niclas Junold, die zu Saisonbeginn von Sieg zu Sieg eilten und ihren Gegnern das Fürchten lernten. Aber hier besteht eine Wechselwirkung. Fehlt die Lockerheit, fehlen die positiven Ergebnisse. Aber auch anders herum kann man sagen, fehlen die Erfolge schlägt sich das auf die Lockerheit nieder und knabbert auch am Selbstvertrauen, das die Beiden jetzt so dringend brauchten.

Und das Eigenartige bei ihnen ist, so klar, wie das 3:0 von Andreas Beer und Peter Meinhardt es vielleicht vermuten lässt, war und ist es nicht bei Steffen Berger und Niclas Junold. Bis zur Hälfte der Sätze hielten sie stets mit, lagen meistens so gar in Führung, aber dann diesen Vorsprung über die Zeit zu bringen, dass gelingt ihnen in der jetzigen Verfassung zu selten und auch an diesem Abend nicht. Dabei war der zweite Satz wahrscheinlich der Knackpunkt, wo ein Zwischenergebnis mit 6:3 für sie an der Ergebnistafel vermerkt war, aber ein absolutes glückloses Spiel veränderte diesen Zwischenstand schnell zum 6:7 und schließlich zum Satzverlust.

Dirk Butterling und Lutz Germo gewannen ihren ersten Satz mit 14:12, aber Gunnar Junge und Rudi Stroisch zeigten in den folgenden drei Sätzen, warum sie in der Kreisliga die Doppelrangliste anführen.

Die 4. Mannschaft musste in dieser Begegnung ihren Mannschaftskapitän Holger Wohlrab und Ralf Germo ersetzen. Dafür waren Rolf Schmidtchen und Frank Koeber aus der fünften Mannschaft nachgerückt.

Beide hätten es beinahe ihren Mannschaftskameraden gezeigt, wie das geht mit dem Siegen. Obwohl sie ihre Zeit brauchten, um sich auf Kevin Scholz und Adrian Schröder einzustellen, gelang es Ihnen, nach einem 0:2-Rückstand, mit solidem Spiel und ohne viel eigene Fehler, den Gegner zu Fehlern zu zwingen und damit zum 2:2-Ausgleich zu kommen. Und es sei vorweg genommen, sie hatten den Sieg verdient. Auch den entscheidenden Satz konnten sie bis zum 9:9 offen halten, obwohl sie beim Stand von 3:5 noch einmal die Seiten gewechselt hatten. Aber ein Kantenball und ein Return, der den gegnerischen Tisch um Millimeter verfehlte, brachten die zwei entscheidenden Punkte zur 2:3-Niederlage.

Dann kamen die Einzel und der erste Auftritt von Steffen Berger und der wurde zu einer Augenweide. Mit druckvollem Spiel beherrschte er seinen Gegner, Kevin Scholz und ließ ihn in keiner Phase des Spiels zur Entfaltung kommen, ein 3:0-Sieg war deshalb nur folgerichtig.

Niclas Junold war am Paralleltisch leider gegen Gunnar Junge ohne Chance und kam überhaupt nicht mit den, mit viel Schnitt servierten Aufschlägen, zu Recht und unterlag seinerseits mit 0:3.

Diese unangenehme Spielweise bekam Steffen Berger dann auch im zweiten Teil der Einzel zu spüren, dass er mit 1:3 an seinen Gegner verloren geben musste.

Eisdorf IV-B W Brachstedt

Eisdorf IV-B W Brachstedt

Auch im mittleren Paarkreuz gab es einen Akteur, der in der Mannschaft von Brachstedt heraus ragte, dass war Peter Meinhardt.

Zuerst sah es danach aus, dass Lutz Germo gegen ihn eine Chance haben könnte, der besonders, wenn er auf der rechten Seite spielte, seinen Gegner fordern konnte. Im vierten Satz beim Stand von 1:2 und 7:4 und wieder auf der rechten Seite, schien sich diese Besonderheit zu bestätigen, aber ein Netzroller zum zwischenzeitlichen 7:7 brachte Lutz Germo leider von seiner Linie ab und er verlor diesen Satz noch mit 11:7 und damit das Spiel mit 3:1.

Besser machte es Lutz Germo, bei seinem zweiten Auftritt gegen Andreas Beer. Schnell gelang es ihm mit 2:0 in Führung zu gehen, aber in den folgenden drei Sätzen lag er zu Beginn immer fast aussichtslos zurück, auch im "Fünften", wo Beer mit 3:0 in Führung liegend, dann aber nur noch beim 4:5 die Seiten gewechselt wurden. Aber Lutz Germo musste Punkt um Punkt seinem Gegner überlassen, der nun, beim Stand von 9:5 nur noch zwei Pünktchen benötigte. Aber obwohl das Spiel der vierten Mannschaft beim Stand von 3:9 bereits verloren war, das Spiel von Lutz Germo war es keinesfalls. Mit einem Riesenball zum 8:10 gelang es Lutz Germo wieder in das Spiel zu finden und er schaffte das nicht mehr Erhoffte, er gewann den Satz noch mit 15:13 und holte damit den vierten Punkt für Eisdorf.

Auch Dirk Butterling konnte in seinem ersten Einzel Andreas Beer in fünf Sätzen bezwingen, hatte dabei aber auch mächtig zu kämpfen und haderte selbst mit sich, mehr als einmal, wegen der vielen "dummen" vergebenen Bälle. Das 12:10 im entscheidenden Satz sorgte dann dafür, dass die eigenen Fehler von Dirk in diesem Spiel unbestraft blieben.

Leider konnten Rolf Schmidtchen und Frank Koeber, die Ersatzleute, keine weiteren Zähler zum Mannschaftsergebnis hinzufügen, obwohl Rolf ganz nahe dran war und das gegen Rudi Stroisch, wo er in früheren Begegnungen, nach eigener Aussage, immer ohne Chance war. Rolf hatte, nach zwischenzeitlichen Rückstand, zum 2:2 ausgleichen können. Dieser 4. Satz war dann symptomatisch für das gesamte Spiel. Rolf im vierten Satz mit 5:0 in Führung liegend, machte dieser Vorsprung ihn nicht sicherer und die Aussage seines erfahrenen Gegners, dass er jetzt anfangen würde, ergab plötzlich einen Zwischenstand von nur noch 7:6. Stroisch servierte seine Bälle in Regelmäßigkeit auf die Rückhand von Rolf Schmidtchen, um geschickt und sehr schnell die Seite zu wechseln und seine Punkte zu machen. Den vierten Satz vermochte er damit zwar nicht mehr zu gewinnen, aber im fünften Satz ließ er dann nichts mehr anbrennen. Trotzdem war Rolf Schmidtchen zufrieden, dass er seinen Gegner so lange in Schach halten konnte.

Am Kampfgeist, wie bereits in der Überschrift vermerkt, liegt es nicht in dieser Mannschaft, die nun langsam für die Planung in der 1. Kreisklasse in der nächsten Saison beginnen kann.